Die Mongolei ist eines der letzten übriggebliebenen Abenteuerziele unserer Erde geblieben - das ideale Land für Reisende, die Abenteuer und unvergessene Eindrücke lieben, vor Mühen und Schwierigkeiten nicht zurückschrecken.
Wenn man an "Mongolei" denkt, dann denken wir unweigerlich an das unantastbare und exotische Volk des Dschingis Khan, Kamelkarawanen in der Wüste Gobi und an wilde Pferde, die über die endlosen Steppen galoppieren. Auch heute noch erscheint die Mongolei wie das Ende der Welt - ausserhalb der Hauptstadt Ulan Bator könnte man meinen, in einem anderen Jahrhundert gelandet zu sein, nicht nur in einem anderen Land!
Über Jahrhunderte isoliert von den sibirischen Wäldern im Norden und der grossen chinesischen Mauer im Süden, haben die Steppennomaden ihre den Unbilden der Natur trotzende, weitgehend autarke Lebensweise bis heute bewahrt und weiterentwickelt.
Dass die Mongolei als unabhängiger Staat überhaupt überlebt hat, grenzt an ein kleines Wunder, liegt es doch eingequetscht zwischen den Riesenstaaten Russland und China. Die Mongolei hat heute eine eingespielte Demokratie, aber die Unabhängigkeit muss das Land hart bezahlen. Es erhält keine Unterstützung und die Infrastruktur konnte noch nicht aufgebaut werden. Dazu kommen die harten Winter, die die Herden dezimieren und das Land fast an den Abgrund führen.