(7.9. - 22.10.2003)
Die Durchquerung des asiatischen Kontinentes mit der Transsibirischen Eisenbahn ist ein langjähriger Traum von uns. Seit dem Jahr 2000 sind wir am Ausarbeiten der Reiseroute und Zusammentragen von Informationen.
Die Idee ist, in verschiedenen Etappen rund um die Welt zu reisen - das Projekt Trans-Asia ist einer der grössten Puzzlesteine zur Verwirklichung dieses Vorhabens.
Um die bereits bereisten Gebiete miteinander zu verbinden, verläuft unsere Route auch ein bisschen anders als es eigentlich auf einfachere Art und Weise möglich wäre.
Die Route der Transsibirischen, respektive Transmongolischen Eisenbahn ist nur ein Teil unserer rund 12'000 Kilometer langen Reise bis in den Fernen Osten.
Im weiteren werden wir mit den üblichen öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Züge) reisen, gewisse Strecken aber auch per Geländewagen oder Pferd erkunden, und zum Teil auch auf Fährschiffen unterwegs sein.
Die Planung dieser Reise nimmt enorm viel Zeit in Anspruch, da wir nicht "open end" gehen können und deshalb darauf angewiesen sind, zu einem bestimmten Zeitpunkt am anderen Ende des asiatischen Kontinentes anzukommen.
Dazu kommt die Tatsache, dass Individualreisen in Russland immer noch eher die Ausnahme bedeuten und es sehr schwierig ist für Touristen, zu einem "normalen" Preis und innert nützlicher Frist Zugtickets zu bekommen oder eine akzeptable Unterkunft zu finden.
Eine weitere Besonderheit und eines der grossen Highlights dieser Reise stellt auch die Mongolei dar, wo es fast keine Strassen oder Pisten gibt und es auch nicht möglich ist, ein Auto zu mieten und selber zu fahren. Die geographischen Begebenheiten sowie die Bestimmungen des Landes sind so auferlegt, dass man ein Fahrzeug nur mit einem Fahrer mieten kann. Natürlich gäbe es auch da wieder Mittel und Wege, diese Bestimmungen zu umgehen, doch macht dies in unserem Fall nicht wirklich Sinn. Für uns hat diese Art des Reisens sogar einen grossen Vorteil, so dass wir auf diese Weise der Bevölkerung viel näher kommen können, einen Einblick in das Leben der Nomaden erhalten sie besser verstehen werden, als wenn wir alleine durch das riesige Land fahren würden. Busverbindungen existieren in der Mongolei ebenfalls nur zwischen den grösseren Ortschaften, dort wo es aber wirklich interessant ist, kommt man so nicht hin. All diese Punkte haben uns dazu bewogen, die Mongolei mit einem lokalen Fahrer und Führer zu besuchen.
In China und Japan stellen Individualreisen auf eigene Faust dann schlussendlich kein grosses Problem mehr dar - die einzige Schwierigkeit besteht nur noch darin, zur rechten Zeit ein Schiff von Shanghai nach Osaka zu finden (Überfahrt 48 h).
Wir werden Euch auf diesen Seiten nun stets auf dem Laufenden halten und hoffen, dass wir Euch damit ein bisschen animieren können!