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Mongolei

Wanderreiten im Herzen der Mongolei

(14 Tage)

Wir laden Sie auf eine Reise im Herzen der Mongolei ein, auf dem Pferderücken vom Flusstal des Orkhon in die Hochebene von Naiman Noor. Eine Reise, die einen tiefen Einblick in den Alltag der Nomaden und ihren traditionsbewussten Umgang mit ihren Pferden gewährt.

Das Wanderreiten beginnt im Orkhon-Tal und führt Sie zu den wunderschönen, abwechslungsreichen Landschaften von Naiman Noor, was übersetzt „Acht Seen“ bedeutet. Es ist ein Seen-Hochplateau im südlichen Teil des Hangai Gebirges. Das Gelände rund um die Acht Seen ist mit dem Auto nur schwer passierbar und ist die meiste Zeit des Jahres nur zu Pferd zu erschließen. Während das Orkhon-Tal eine geeignete Strecke für das langsame Gewöhnen an die Pferde und ebenfalls eine gute Reitstrecke für schnellen Galopp ist, lädt das urwüchsige Gelände rund um die ‚Naiman Noor‘ zum langsamen Reiten und zum Genießen der schönen Natur ein.

 

Die Reise bietet den Teilnehmern viele authentische Erlebnisse. Die Pferde halten sich im Winter in freier Wildbahn auf und werden jedes Jahr im Frühsommer wieder eingefangen. So haben sie viel von ihrer Natürlichkeit behalten, so z. B. verschiedenen Gangarten, die nur diesen Pferden eigen sind. Der Kontakt mit diesen urwüchsigen Pferden macht viel Freude. Seit der Zeit ihrer Urahnen pflegen die Nomaden in der Mongolei ihre Pferde nach den gleichen, bis heute überlieferten Traditionen. Nicht nur über diese weitreichende Tradition, sondern auch über die ungewöhnliche Reitweise der Mongolen werden Sie staunen, denn wir, Mongolen, reiten hier stehend, auf runden Steigbügeln und Holzsätteln.

 

Das kulturelle Highlight diese Reise ist die Besichtigung der Steindenkmäler sowie Grabmäler aus dem 7-9. Jahrhundert, welche wir auf der Reise zahlreich vorfinden, insbesondere im Flusstal von Orkhon. Der Besuch der Klosteranlage von Tuvhun, einem Ort der Meditation hoch in den Bergen, wird den krönenden Abschluss unserer Wanderreittour bilden. Viel Spaß

 

 

Reiseverlauf

1. Tag:

Anreise nach Ulan Bator. Wie werden am Flughafen herzlich begrüsst und anschliessend zum Hotel gebracht. Nach einer Ruhepause besichtigen wir das Gandan-Kloster, die zentrale buddhistische Stätte der mongolischen Hauptstadt. Der Name dieses Klosters bedeutet „Der Freudvolle“ auf Tibetisch. Das Kloster ist nicht zuletzt ein Ort der Lehre: Es beherbergt eine bedeutende Buddhismusschule und Studienzentren für Astrologie und Medizin. Umgeben wird der Komplex von einer Jurtensiedlung. Diese traditionellen Wohnstätten trifft man in Ulan Bator immer seltener an, schon deshalb lohnt sich ein Spaziergang durch das Viertel. Wir besuchen das Choidschin Lama Museum und den Buddha-Garten. Wenn Sie möchten, besuchen wir auch den sogenannten ‚Schwarzmarkt‘. Der Name stammt noch aus der Zeit des Kommunismus, als hier Waren gehandelt wurden, die anderswo nur sehr schwer zu bekommen waren. Wir werden dann auch Gelegenheit haben, die traditionelle Musik wie den Kehlkopfgesang, die Pferdegeige und den Tsam-Tanz zu bewundern.

 

2.-3. Tag:

Anfahrt zu Nomadenfamilie. Am frühen Morgen fahren wir nach Uvurhangai. Über eine Graslandschaft erreichen wir am späten Nachmittag die Sandstreifen, bekannt als ‚Mongol Els‘, und den Berg Khugnu Khaan. Hier suchen wir einen schönen Platz und schlagen unsere Zelte auf, um die erste Nacht unter dem Sternenhimmel der Mongolei zu verbringen. Am nächsten Tag erreichen nach einer einstündigen Fahrt die Klosteranlage von Erdene Zuu bei Karakorum. 1586 wurde „Erdene Zuu“ als erstes lamaistisches Kloster der Mongolei gegründet und in den folgenden Jahren fertiggebaut. Am späten Nachmittag erreichen wir den Treffpunkt mit unserem Pferdeführer. Unsere Pferde sind schon eingefangen und warten ungeduldig auf uns. Schon jetzt können wir mit unseren ersten kleinen Reitübungen beginnen und machen uns mit den kleinen mongolischen Pferden vertraut.

 

4.-6. Tag:

Am folgenden Morgen nach dem Frühstück starten wir unsere Reittour, nachdem wir eine eingehende Einweisung von unserem Pferdeführer erhalten haben. Am ersten Tag dieses Reiseabschnitts reiten wir das Orkhon-Tal entlang in westliche Richtung. Diese Strecke bietet größtenteils gute Reitsrecke und eignet sich hervorragend für das Angewöhnen an die Pferde und die ersten Reitübungen. Am zweiten Tag erreichen wir den Orkhon-Wasserfall. In einem regenreichen Jahr bietet sich ein wahres Spektakel. Ab hier wird das Gelände steiniger und steiler. Der Weg führt teilweise durch enge Bergtäler, so dass wir an manchen Abschnitten der Strecke unsere Pferde an den Leinen führen müssen. In diesem gesamten Teil der Tour reiten wir gemütlich auf unseren Pferden, denn Gepäck und Vorräte befördert ein Begleitfahrzeug, das wir mittags an einem vereinbarten Rastplatz wieder treffen. Dann gibt es eine einfache Brotzeit, denn das Abendessen ist unsere warme Hauptmahlzeit am Tag. An diesen Tagen reiten wir von 15 bis zu 20 km. Je nach Reitgeschwindigkeit erreichen wir ungefähr am 6. Tag unserer Reise Zagaan Azarga. Ab hier müssen wir auf unser Begleitfahrzeug verzichten, denn das Gelände ist mit dem Auto unpassierbar.

 

7.-8. Tag:

Am frühen Morgen packen wir nur das Allernötigste auf unsere Packtiere, nämlich Yaks, und setzen unsere Tour fort. Über einen steilen Hang erreichen wir schon die Gegend von Naiman Noor. Hier kommen wir nur im Schritttempo voran und daher beträgt unsere tägliche Reitstrecke gerade noch 15 km. Gemütliches Reiten ist angesagt. Schon am frühen Nachmittag erreichen wir den größten der 5 noch übriggebliebenen Seen und schlagen am wunderschönen Bugat („Hirschsee“) unsere Zelte auf. Am Nachmittag reiten wir bis zum See Schireet und kommen abends zurück. Am nächsten Tag brechen wir am Vormittag auf und erreichen Zagaan Azarga schon am frühen Nachmittag. Wir reiten aber etwas weiter und schlagen erst dann unsere Zelte auf.

 

9.-11. Tag:

Wir reiten über den nördlichen Weg zurück zum Orkhon-Wasserfall. Da wir inzwischen an unsere Pferden und die Strecke gewöhnt sind, legen wir jetzt an diesn Tagen bis zu 30 km zurück. Am dritten Tag dieses Reiseabschnittes erreichen wir die Klosteranlage von Tuvkhun, die letzte Station unserer Reise. Hier wirkte Undur Gegeen Zanabazar, das erste lamaistisch-buddhistische Oberhaupt der Mongolei und ein direkter Nachfahre von Tschingis-Khan. Tuvkhun ist eine ruhige Meditationsstätte. Hoch oben auf den Bergen bietet sie einen atemberaubenden Ausblick in die weiten Bergtäler ringsrum. Seite 4 Im Tal von Aguit, welches bereits am Fuss des Berges liegt, endet dann unsere Reitreise.


12.-13. Tag:

Frühmorgens verabschieden wir uns von unserer Tierzüchterfamilie und treten die Rückfahrt in die Hauptstadt an. Den Nachmittag verbringen wir in den Sanddünen von Elsen Tasarhai oder auch ‚Mongol Els‘ und machen eine Wanderung durch die Singenden Dünen. Nach einer kurzen Fahrt werden wir mitten in der Grassteppe übernachten. Am nächsten Tag starten wir unsere Fahrt so, dass wir am frühen Nachmittag in Ulaanbaatar (ca 260 km.) ankommen. Es bleibt also noch genügend Zeit, um zu packen und je nach Lust und Laune noch einmal ins Leben der Hauptstadt einzutauchen oder einfach zu entspannen.

 

14. Tag:

Für Ihre Rück- oder Weiterreise werden Sie zum Flughafen oder Bahnhof gebracht. 

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Code: NW003

 

Daten: 14 - 28. Juli 2011, 1. - 14. August 2011, 15. - 28. August 2011

 

Dauer: 14 Tage

 

Preis: CHF 3030.- pro Person bei einer Teilnahme von 2 Personen

 

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen

 

Eingeschlossene Leistungen:

  • Flughafen- und Hoteltransfer
  • Transport (in der Stadt mit japanischem Minibus und auf der Überland im russischen Minibus)
  • Erfahrenes Begleitteam (Koch, deuschsprachige Reisebetreuung, Fahrer)
  • Ortskundiger Pferdeführer
  • 2 Übernachtungen im 3-Sterne Hotel in der Hauptstadt
  • 10 Übernachtungen in Zelten
  • Expeditionsartige Vollpension auf der Überlandtour und Vollpension in der Stadt
  • Einfache Waschmöglichkeit auf der Überlandtour
  • Eintägige Stadtrundfahrt
  • Eintritt für Konzerte, Museen und Naturschutzgebiete
  • Pferde und Reitausrüstung
  • Reitstrecke ca. 160 Km

 

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • An- und Rückreise ab/bis Ulan Bator
  • Visagebühren für die Mongolei
  • Jeder Teilnehmer ist verpflichtet einen eigenen Reithelm mitzubringen und zu tragen.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmer