Dies ist unsere dritte Reise nach Sibirien innerhalb von vier Jahren. Wir werden unsere Agenturen und unsere Freunde besuchen und neue Reiseziele erforschen. Unsere Reise führt uns nördlich des Baikalsees mit der Eisenbahn namens BAM (Baikal Amur Magistrale) bis zum Amur-Fluss im Fernen Osten und weiter bis nach Wladivostok. Ueber diese Strecke bekommt man so gut wie gar keine Informationen, und daher ist es auch unser Ziel, selber soviel Material wie möglich zusammenzutragen, um diese unbekannte Gegend den deutschsprachigen Lesern näher zu bringen.

Dieses Mal sind wir zu dritt unterwegs, neben Andi und mir reist unsere 8-monatige Tochter Anja das erste Mal mit uns, und verlangt uns einiges an Organisation ab. Dies ist ein persönlicher Reisebericht über unsere Erfahrungen und Erlebnisse während unserer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn und der BAM von Moskau bis zum Pazifik. Der Bericht richtet sich vor allem an alle, die uns kennen und daher erzählen wir auch viel über unsere Tochter und wie sie sich als kleine Travellerin so macht. Natürlich freuen wir uns auch, wenn sich weitere Besucher dieser Homepage für unsere Erlebnisse interessieren... Wir versuchen, die Berichte von unterwegs aufzuschalten und weisen darauf hin, dass wir dabei nicht die gleich guten Möglichkeiten haben wie zuhause – daher ist die Qualität vielleicht nicht immer die Beste.

ieses Mal sind wir zu dritt unterwegs, neben Andi und mir reist unsere 8-monatige Tochter Anja das erste Mal mit uns, und verlangt uns einiges an Organisation ab. Dies ist ein persönlicher Reisebericht über unsere Erfahrungen und Erlebnisse während unserer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn und der BAM von Moskau bis zum Pazifik. Der Bericht richtet sich vor allem an alle, die uns kennen und daher erzählen wir auch viel über unsere Tochter und wie sie sich als kleine Travellerin so macht. Natürlich freuen wir uns auch, wenn sich weitere Besucher dieser Homepage für unsere Erlebnisse interessieren... Wir versuchen, die Berichte von unterwegs aufzuschalten und weisen darauf hin, dass wir dabei nicht die gleich guten Möglichkeiten haben wie zuhause – daher  ist die Qualität vielleicht nicht immer die Beste!

 

Vorbereitungen

Unsere Reise mit dem Baby verlangte wochenlange, minutiöse Vorbereitung. Wir mussten z. B. darauf achten, nicht mitten in der Nacht irgendwo anzukommen und noch lange bis zu einer Unterkunft zu fahren, sondern die Züge so zu wählen, dass es für Anja so angenehm wie möglich sein wird, uns auf dieser Reise bis zum Pazifik zu begleiten. Das Hauptproblem war die Verpflegung. Sie braucht noch spezielle Nahrung, welche wir von zu Hause mitbringen, beziehungsweise selber unterwegs zubereiten müssen. Also müssen auch die Unterkünfte stimmen und die Möglichkeit bestehen, regelmässig wieder Gemüse und Früchte einzukochen. Ebenfalls mussten wir bereits bei der Organisation zu  Hause darauf achten, nicht zu extreme Routen auszuwählen, und werden daher auf einige, zwar spannende, aber sehr entlegene Gebiete verzichten müssen. Das grösste Problem war das Gewicht des Gepäcks, das mit der ganzen Babynahrung für uns drei sage und schreibe 67 Kilogramm betrug, 17 Kilo mehr als erlaubt. Dies allerdings inklusive Buggy und exklusive einer Toleranzgrenze von 5 Kilo pro Person bei Aeroflot. Jedes Teil musste sorgfältig gewogen und ausgewählt werden, und schlussendlich konnten wir nicht mehr einsparen, sondern mussten uns darauf einstellen, den horrenden Preis von CHF 32.50 pro Kilo für Übergewicht draufzahlen zu müssen.